{"id":152,"date":"2013-03-24T16:07:12","date_gmt":"2013-03-24T15:07:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wildeente.com\/?p=152"},"modified":"2013-03-24T16:07:12","modified_gmt":"2013-03-24T15:07:12","slug":"warum-do-it-yourself-im-metal-wieder-wichtiger-werden-sollte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wildeente.com\/?p=152","title":{"rendered":"Warum Do It Yourself im Metal wieder wichtiger werden sollte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wildeente.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/600px-CD_autolev_crop.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.wildeente.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/600px-CD_autolev_crop-150x150.jpg\" alt=\"600px-CD_autolev_crop\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-154\" srcset=\"http:\/\/www.wildeente.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/600px-CD_autolev_crop-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.wildeente.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/600px-CD_autolev_crop-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.wildeente.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/600px-CD_autolev_crop.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Es ist irgendwie zum heulen: Die Musikbranche befindet sich im Umbruch, die Verk\u00e4ufe von Tontr\u00e4gern brechen ein (Nat\u00fcrlich vor allem in den Bereichen, wo eher Plastik, denn Kunst geboten wird, der Metalbereich ist da noch relativ verschont)und Geld verdienen Bands heute nur noch mit Merchandise und Liveauftritten. Die Rolle der Musiklabels hat sich gewandelt, ist ann\u00e4hernd obsolet geworden in der heutigen Zeit, jedenfalls, was ihre alten Aufgabengebiete angeht. <!--more-->War es fr\u00fcher die Finanzierung von Studioaufenthalten und den Vertrieb der fertigen Alben, verstehen sich Labels heute lieber als Dienstleister, die zwar immer noch dieselben Dienstleistungen anbieten, aber die Bands nun massiv an \u00a0den entstehenden Kosten beteiligen wollen. Was vor 20 Jahren noch Abzocker waren (Ich erinnere mich da an ein Label, das mehrere Sampler mit jeweils 4-5 Bands ver\u00f6ffentlicht hat, bei denen die beteiligten Bands 5000 DM(!!!) auf den Tisch legen mussten, um daf\u00fcr eine Woche Studiozeit und pro Bandmitglied eine (!) CD zu bekommen. Ein Traum, sag ich da nur! Allerdings nur f\u00fcr das Label\u2026), ist heute ein etabliertes Gesch\u00e4ftsmodell. Heutzutage muss eine (junge)Band oftmals nicht nur ein fertig produziertes Album mitbringen, nein, es muss sich auch an den Vermarktungskosten etc.pp. beteiligen und nat\u00fcrlich will das Label zus\u00e4tzlich noch am Merchandise und an den Livegagen verdienen, weil, so das Argument der Labels, die Bands ja nat\u00fcrlich durch das Label \u00fcberhaupt erst an Auftritte rankommt und dadurch \u00fcberhaupt erst Merchandise verkauft werden kann.<\/p>\n<p>Ist nat\u00fcrlich ziemlicher Bullshit! Klar kann einem ein renommiertes Label helfen, bekannter zu werden, aber das ist doch die Aufgabe des Labels und eigentlich sollte das Label sein Geld damit verdienen, was es eigentlich macht: Tontr\u00e4ger verkaufen! (Wer \u00fcbrigens meint, das eine Band an den Tontr\u00e4gern gut mit verdient, sollte sich klar machen, das sich die Tantiemen bei &#8222;kleinen&#8220; Bands im maximal mittleren zweistelligen Centbereich erw\u00e4hnen und das Label erst mal alle Kosten wie Studio, Produzent oder Werbung erst mal wieder einbeh\u00e4lt).<\/p>\n<p>Aber mal im Ernst: Braucht eine junge Band \u00fcberhaupt noch Labels (zumindest wenn sie gegen Kostenbeteiligung arbeiten)? Ich denke nein: Ich kann nat\u00fcrlich nur f\u00fcr den Metalbereich reden, aber hier gibt es eine gesunde Undergroundszene, die Konzerte organisiert, Reviews schreibt und alles andere macht, was Labels auch machen\/organisieren k\u00f6nnen. Ohne jedoch ihnen vorab exorbitante Summen in den Rachen schmei\u00dfen zu m\u00fcssen und im schlimmsten Fall noch Jahre einem Knebelvertrag zu unterliegen. Klar, ist mehr Arbeit, seine Facebook und Bandcampseite selber betreuen zu m\u00fcssen, selber Angebote f\u00fcr Merchandise einholen zu m\u00fcssen und sein Album selber zu vertreiben. Egal ob Kleinstauflagen oder direkt eine etwas gr\u00f6\u00dfere Menge an Alben, <a href=\"http:\/\/www.reproschicker.ch\/RS\/CD+DVD-Produktion.html \">eine CD brennen<\/a> oder pressen lassen, ist heute kein Hexenwerk mehr, im Gegenteil. Shirtagenturen gibt es im Dutzend, die euer Merch zu fairen Preisen produzieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ihr k\u00f6nnt euer Album, euer Shirt f\u00fcr 8-10\u20ac vertickern und verdient immer noch mehr daran, als wenn dies ein Label f\u00fcr euch macht. Vom direkteren Kontakt zu den Fans ganz zu schweigen. Ne Band bedeutet Arbeit, alles andere zu denken ist utopisch! Aber eure Arbeit kann weit schneller Fr\u00fcchte tragen, wenn ihr sie selber macht. Denn f\u00fcr Euch seit ihre die wichtigste Band! F\u00fcr ein Label sind die meisten Newcomer eher ein Abschreibungsobjekt\u2026<\/p>\n<p>Vielleicht nutzt ja jemand diesen Artikel als Denkansto\u00df!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist irgendwie zum heulen: Die Musikbranche befindet sich im Umbruch, die Verk\u00e4ufe von Tontr\u00e4gern brechen ein (Nat\u00fcrlich vor allem in den Bereichen, wo eher Plastik, denn Kunst geboten wird, der Metalbereich ist da noch relativ verschont)und Geld verdienen Bands heute nur noch mit Merchandise und Liveauftritten. 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